Winzer

Bamberger2Am Weingut Bamberger-Steinhardter Hof wird seit 14 Generationen Wein angebaut. Im Jahr 2004 übernahm Christian Bamberger das bis dahin hauptsächlich Insidern bekannte Unternehmen und formte es innerhalb weniger Jahre zu einem der „beeindruckendsten Neuentdeckungen an der Nahe“ (Gault Millau).
In 2007 erwarb Bambergert zusätzlich zu den Flächen an der Nahe und in Rheinhessen noch 5 ha beste Weinbergslagen am Schlossböckelheimer Königfels und Mühlberg. 2010 erhielt er den „Ehrenpreis für herausragende Leistungen“ vom Verband der Weingüter und Weinkellereien an der Nahe, 2011 nominierte Falstaff ihn in der Kategorie „Newcomer des Jahres“.

Das weitgefächerte Portfolio verschiedenster Terroirs ermöglicht es Christian Bamberger, unterschiedliche Rebsorten und Weinstile von hervorragender Qualität zu produzieren. Der Gault Millau bringt es auf den Punkt: „Hier will es einer wissen. Erfreulicherweise kann es hier auch einer.“

SalweyWeingut Salwey. Immer trocken.
Immer Burgunder.

Das Weingut Salwey aus Oberrotweil im Kaiserstuhl ist eigentlich ein klassischer Familienbetrieb – und irgendwie eben doch nicht.
Angeführt in dritter Generation von Konrad Salwey wird mit den klassischen Kaiserstühler Rebsorten Grau-, Weiss- und Spätburgunder gearbeitet. Die besten Lagen – auch sog. Erste Lagen – sind Oberrotweiler Henkenberg, Eichberg und Kirchberg. Das Weingut ist Mitglied im VDP, dem Verband der Deutschen Prädikatsweingüter.
Konrad Salwey ist dafür bekannt, Vieles auszuprobieren, Neues zu wagen und auch wieder zu verwerfen – immer im Interesse der Weiterentwicklung des Ausbaustiles. Seine ganz besondere Leidenschaft gilt dabei dem Grauburgunder, der zweifelsohne das Flaggschiff des Weingutes ist.
Salweys Weine sind immer vollständig durchgegoren und stets geprägt vom Löß- oder Vulkanboden. Bei der Vinifizierung wird der Natur Raum und Zeit gewährt, ohne dies jedoch dem Zufall zu überlassen.
Die Familie Salwey stellt Ansprüche an die Arbeit im Weinberg,denn alle Trauben werden per Handlese geerntet und Vergärung im Großen Holzfass erfolgt ausschließlich mit natürlichen Hefen.
Auf Schönung der Weine wird verzichtet und die Abfüllung erfolgt möglichst ohne Filtration.
Getreu dem Motto: So wenig wie möglich, so viel wie nötig!
Gault&Millau schreibt: „Der Name Salwey klingt weit über die Grenzen Badens hinaus wie ein Donnerhall für große, langlebige Spätburgunder sowie elegante Weiß- und Grauburgunder.“ (2016)

Phillip-Kuhn„Man muss seine Weinberge erst begreifen, um gute Weine zu machen“, sagt Philipp Kuhn und handelt auch danach.

Die Rotweine werden nach traditionellen Methoden vinifiziert. Die Traubenernte geschieht konsequent von Hand, zum Teil in mehreren Durchgängen von Anfang Oktober bis November. So erhält Kuhn optimal reife, aber gleichzeitig gesunde Beeren. Diese werden von ihrem Stielgerüst getrennt und durch klassische Maischegärung zum Teil über mehrere Wochen vergoren. Alle Rotweine werden in Holzfässern gelagert. Zweitweine reifen in großen Holzfässern oder in alten Barriques, die Spitzenqualitäten in jüngeren oder neuen Barriques. Die Lagerzeit beträgt zwischen 16 und 20 Monaten.

Die Weißweine werden vornehmlich reduktiv in Edelstahl oder alten Holzfässern ausgebaut. Auch hier werden alle Trauben  von Hand geerntet. Nachdem die Beeren von den Stielen entfernt wurden, wird je nach Qualität und Weintyp eine variable Maischestandzeit vorgenommen. Danach werden sie, ohne zu pumpen, durch reinen Falldruck auf die pneumatische Kelter gebracht und ganz schonend abgepresst. Die Moste werden aromaschonend bei unter 20°C Gärtemperatur teils spontan, teils mit Reinzuchthefen vergoren. Dies sichert ein feines Sortenaroma, einen kraftvollen Körper und eine sehr gute Haltbarkeit.
„Philipp Kuhn ist sicher ein Ausnahmetalent. Wie kein anderer junger Winzer in der Pfalz hat er seinen Betrieb in kürzester Zeit unter den Spitzenweingütern etabliert.“ – Feinschmecker, 2014

Bodegas_ValdelanaDie Bodega Valdelana liegt inmitten des spanischen Weinbau-Städtchens Elciego im Herzen der Rioja Alavesa und verfügt über 150 ha Rebfläche. Berühmt ist das Weingut für seine Aushängeschilder, dem Rotwein Valdelana Agnus Crianza und dem Rotwein Valdelana Agnus Reserva, die nur in besonders guten Jahrgängen produziert werden.

Juan Jesús Valdelana gehört zu einer jungen Generation von weinproduzierenden Familien, die dank staatlicher Unterstützung während der 80er Jahren in den internationalen Weinhandel eintraten und eine Modernisierung des Familienbetriebs anging. Die Bodega Valdelana kann ihre Wurzeln bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen und hat aus dieser Zeit unterirdische Höhlen mehr oder weniger unverändert erhalten, die heute als Lagerstätte für den exzellenten Rotwein dienen. Eine weitere Höhle aus dem 16. Jahrhundert wurde im Laufe der Zeit restauriert und dient heute als kleiner Raum zur Weinverkostung in besonderer Atmosphäre. Aufgrund der jahrhunderte alten Tradition der Weinherstellung hat Valdelana ein kleines Museum eingerichtet, in dem Bilder der Weinberge und Weingüter aus der Umgebung ausgestellt werden. Im Keller des Valdelana Museums finden Besucher alte Maschinen und Werkzeuge, die vor hunderten von Jahren für die Weinproduktion genutzt wurden.

zotzDas Weingut Julius Zotz hat seinen Sitz in Heitersheim, mitten im Herzen des Markgräflerlandes, dem südlichsten Zipfel Badens. Diese reizvolle Kulturlandschaft befindet sich südlich von Freiburg und zieht sich zwischen Hochschwarzwald und Oberrhein bis hin zur Schweizer Grenze. Das sonnenreiche Klima und die fruchtbaren Lössböden mit hohem Kalkgehalt bieten eine ideale Basis für den Weinbau. So ließen sich schon vor mehr als 2000 Jahren Römer in Heitersheim nieder und kultvierten hier Wein. Im Mittelalter wurde das Heitersheimer Schloss zum deutschen Hauptsitz des Malteserordens, der umfangreiche Ländereien besaß. Darauf Bezug nehmend wurden die Weinberge um Heitersheim „Maltesergarten“ getauft.
Den Wert des Maltesergartens erkennend gründete Karl Zotz im Jahre 1845 einen Weinbaubetrieb im Heitersheimer Malteserschloss und führte die Weintradition der Malteser fort. Die offizielle Gutsgründung erfolgte im Jahre 1865 mit der Eintragung ins Handelsregister durch seinen Sohn Julius.

Das heutige Weingut wurde um 1900 in unmittelbarer Nähe des Malteserschlosses erbaut und feierte 2015 sein 150jähriges Firmenjubiläum. In 4. und 5. Generation wird es von Martin und Michael Zotz geführt. Aus der nächsten Generation bringt sich der junge Önologe Julian Zotz bereits mit ein. Mit 75 ha Weinbergen gehört das Weingut Julius Zotz heute zu den größten Familienweingütern Deutschlands.
Die fruchtbaren, tiefgründigen Lösslehmböden des Maltesergartens prägen den Charakter der Weine. Sie gewährleisten eine stets gute Wasser- und Nährstoffversorgung, selbst in trockenen Jahren. Eine essentielle Voraussetzung für die Reifung des Gutedels und der Burgundersorten. Der hohe Kalkgehalt der Böden puffert zudem die Weinsäure und verleiht eine feine, vielschichtige Aromatik.
Das sonnenreiche Klima von Heitersheim trägt zur optimalen Entwicklung der Trauben bei. Tagsüber fördern durchschnittlich 5,7 Sonnenstunden die Bildung von duftigen Primäraromen und anderen wertvollen Traubeninhaltsstoffen. Heitersheim gehört damit zu den sonnigsten Orten Deutschlands. Nachts sorgen kühle Fallwinde aus dem Hochschwarzwald für willkommene Abkühlung und konservieren die fragilen Fruchtaromen in den Trauben. Eine optimale Voraussetzung für aromatische Weine mit feiner Säurestruktur und großer Eleganz!

manzIn Weinolsheim, einem kleinen Ort im Hügelland Rheinhessens, liegt das Weingut Manz, wo seit 1725 Weinbau betrieben wird. Heute bewirtschaften Vater Erich und Sohn Eric in der achten Generation die 20 Hektar Weinberge. Besonderes Augenmerk wird auf den Rieslinganbau gelegt. Aber auch bei roten und weißen Burgunderweinen kann das Weingut besondere Erfolge aufweisen und die Weinkritiker überzeugen.
Untermauert wird der Erfolg im Weingut Manz durch zahlreiche Bundesehren- und Staatsehrenpreise sowie den ersten Platz beim deutschen Rotweinpreis 2004 der Zeitschrift „Vinum“ und durch die DLG-Prämierung 2010 – 5. Platz der Top 100 Weingüter in Deutschland. Auch der Gault Millau 2012 vergibt die dritte Traube = „sehr gut“ an das Weingut Manz und ehrt damit zum wiederholten Male vor allem den feinen Holzeinsatz bei den Rotweinen und die 2010er Weißweine „mit Frische und Statur“.

Vorläufiger Höhepunkt: Die DLG prämierte das Weingut Manz zum Winzer des Jahres 2015/2016!

seebrichDas Weingut befindet sich im alten Ortskern von Nierstein. Erstmals 742 urkundlich erwähnt, blickt Nierstein auf eine lange, historische Geschichte zurück, die eng mit dem
Wein verbunden ist. Schon die Römer haben dort ihre Reben gepflanzt.
Nierstein liegt als einzige Weinbaugemeinde Rheinhessen`s direkt am Rhein, zudem ist sie die bekannteste und trägt mittlerweile sogar den Namen Riesling-City!
Durch das Weingut Seebrich werden zur Zeit 13 ha Weinbaufläche bewirtschaftet, von denen der größte Teil sich in der berühmten Lage am “Roten Hang“ befindet.
Derzeit arbeiten drei Generationen zusammen: Heinrich Seebrich sen. – Heiner Seebrich jun. – Jochen Seebrich

Bereits im Weinberg legen die Seebrichs den Grundstein für Ihre Qualitätsphilosophie.
Ertragsreduzierender Rebschnitt, umweltschonende Anbaumethoden wie zum Beispiel Dauerbegrünung, eine organische Humusversorgung je nach Bedarf des Bodens und eine sorgfältige Pflege und Schutz der Reben sind unerlässlich für die Erzeugung von Spitzenweinen.
Unter Ausnutzung der optimalen Witterungsbedingungen werden die Trauben sehr spät geerntet, um so ein vollreifes und gesundes Lesegut zu erhalten. Die Moste vergären langsam ohne jegliche Eingriffe sowohl in traditionellen Holzfässern als auch in Edelstahltanks. Durch eine anschließend schonende und reduktive Filtration und Füllung werden die herrlichen Primäraromen und die weineigene Kohlensäure aus der Gärung in die Flasche gebracht. Dadurch erhalten die Weine die natürlichen Fruchtaromen und ihre eigene filigrane Eleganz.

Alois_LagederAlois Lageder – dieser Name steht für höchste Qualitätsstandards im biologisch-dynamischem Weinbau, für eine ganzheitliche und nachhaltige Unternehmensphilosophie ebenso wie für eine große Bandbreite kultureller und künstlerischer Aktivitäten. Gegründet im Jahr 1823 und heute in fünfter Generation von Alois Lageder geführt, verbinden sich in diesem Weingut Tradition und Innovation.

„Qualität ist das Ergebnis vieler einzelner, teilweise ganz kleiner Details“, sagt Alois Lageder. „In unserem täglichen Umgang mit dem Wein geht es uns vor allem darum, eine Harmonie zwischen all diesen Elementen zu berücksichtigen und im Einklang mit der Natur zu arbeiten.“  Seit mehr als 150 Jahren gehört der Weinbau zur Geschichte der Familie Lageder – und ebenso lange fühlen sie sich höchster Qualität verpflichtet.

Der Respekt vor der Natur hat oberste Priorität und findet Ausdruck in dem Bekenntnis zur Biodynamie.  Alois Lageder verwendet viel Sorgfalt darauf, die Eigenschaften und Vorzüge einer Lage bestmöglich zu nutzen. Südtirol bietet eine enorme Vielfalt an unterschiedlichen Lagen, Böden und Klimazonen – und damit beste Voraussetzungen für hoch individuelle Terroirweine. Die Arbeit im Weinberg richtet sich nach den Zyklen und Kräften der Natur – von der Pflanzung der Rebe bis zum Zeitpunkt der Lese. Die über 50 Hektar eigenen Weinberge werden biologisch-dynamisch bewirtschaftet.  Aus diesen Trauben entstehen die Weine der Linie Tenutæ Lageder, Gewächse von höchster Authentizität.
In Ergänzung dazu bietet die Linie Alois Lageder gebietstypische, sortenrein ausgebaute Weine, die dem hohen Standard des Hauses entsprechen. Für diese Weine werden auch Trauben aus besten Lagen von qualitätsorientierten Weinbauern verarbeitet, mit denen Alois Lageder seit vielen Jahrzehnten eine fruchtbare Partnerschaft verbindet.

Gesunde, vollreife Trauben, schonende Verarbeitungsmethoden und vor allem Zeit – das sind die wichtigsten Voraussetzungen für die Erzeugung hervorragender Weine. Maxime der Kellerwirtschaft im Ansitz Löwengang ist es, die im Weinberg gewachsene Qualität zu bewahren. Der Neubau des Kellereigebäudes in Margreid, errichtet nach nachhaltigen und ökologischen Kriterien, bietet dafür innovative Lösungen – so werden die Trauben in dem 17 Meter tiefer Kelterturm durch Nutzung der Schwerkraft geleitet.

Ein ganzheitliches Konzept – das bedeutet für Alois Lageder nachhaltiges Handeln, Respekt vor der Natur, Wertschätzung des Lebensraums und Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen. Es bedeutet aber auch, über das Thema Wein hinauszuschauen. In diesem Sinne organisiert das Weingut Kunstprojekte, Konzerte und andere kulturelle Begegnungen. „Wein ist ein Erlebnisprodukt“, sagt Alois Lageder. „Er führt viele Lebensbereiche zusammen.“